... war es gestern bei uns im Ort. In der letzten Woche war -ca. 300 m von unserem Wohnhaus entfernt- beim Ausheben einer Baugrube eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden.
Da sie im Grundwasser lag musste vorab eine Grundassersenkung durchgeführt werden.
Am Mittwoch rückte dann der Kampfmittelräumdienst an und untersuchte den nun freigelegten Gegenstand, der sich als eine 5 Zentner schwere Fliegerbombe entpuppte.
Diese sollte nun vor Ort entschärft werden und zwar gestern gegen 12 Uhr. Im Umkreis von 250 m mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen, und im Umkreis von 500 m sollte man sich im Keller aufhalten, oder sich in einem dem Fundort abgewendeten Raum des Hauses aufhalten und die Fenster des Hauses auf Kippe stellen.
Da unser Haus - wie auch der größte Teil des uns gegenüberliegenden Altenheimes - innerhalb der 500 Meterr Zone liegt, hätte ich also das Haus nicht zwingend in der Zeit von 11.00 - 13.30 Uhr verlassen müssen.
Doch da kam mir mein Frisörtermin ganz gelegen und ich war froh, in die Nachbarstadt "flüchten" zu können.
Mein Postbote, der mir gestern noch einige Pakete brachte, meinte ganz trocken: "Woll'n wir mal hoffen, dass das Haus morgen noch steht und ihre ganzen Stempel noch da sind!"
Nee ist klar! Für einen kurzen Moment habe ich aber doch überlegt, ob ich nicht so ein paar meiner Lieblingsstempel vorsichtshalber einpacken sollte. Aber wie und für was hätte ich mich da entscheiden sollen?
Nun gut, alles ist reibungslos verlaufen, Dingden atmete auf, als durch das Sirenensignal Entwarung gegeben wurde. Doch ein bisschen ein mulmiges Gefühl hatten wir alle.
Da half nur Entspannung suchen und schnell etwas Kreatives zu zaubern:
So habe ich mich durch das tolle Wetter zu einer Herbstkarte inspirieren lassen.
Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende!
Liebe Grüße,
Eure

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